Hilfe finden und bieten in Pinneberg

In Krisenzeiten rücken die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig.

Wir haben eine Übersicht über die derzeitigen privatinitierten Hilfsangebote zusammengestellt. Die Liste wird fortlaufend akualisiert.
 

Solidaritätsbörse der Stadt Pinneberg
pinneberg.hilft-mit.de

„Mit der neuen Solidaritätsbörse pinneberg.hilft-mit.de leisten wir als Stadt neben der Unterstützung wie z. B. durch den Seniorenbeirat oder andere Hilfsangebote einen wichtigen Baustein, Menschen in diesen besonderen Zeiten zueinander zu bringen. Über eine rege Beteiligung von Hilfebietenden und Hilfesuchenden würde ich mich sehr freuen. Was jetzt zählt, ist solidarisch zu sein und insbesondere anderen die Hilfe brauchen gesund durch diese Krise zu helfen“, sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg.

„Früher gab es ein schwarzes Brett im Supermarkt – heute gibt es pinneberg.hilft-mit.de. Da mittlerweile fast jeder Mensch Zugang zum Internet – über PC oder Smartphone – hat, möchten wir Sie mit diesem digitalen Angebot, einem schwarzen Brett im Internet, unterstützen, wenn Sie unkompliziert helfen möchten oder noch etwas Zeit haben, kleine Aufgaben wie einen Einkauf oder einen Botengang für andere zu übernehmen. Melden Sie sich bitte einfach auf der Website pinneberg.hilft-mit.de an. Scheuen Sie sich nicht, die Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen und nutzen Sie das Angebot der Plattform“, sagt Erster Stadtrat Stefan Bohlen.

Die Hilfeleistungen können ganz einfach mit wenigen Schritten angeboten und nachgefragt werden:

1.         Profil anlegen

2.         Anzeigen erstellen und aktivieren

3.         eine Antwort erhalten und helfen oder Hilfe bekommen

 

Nachbarschaftshilfe Pinneberg

Die Pinneberger Christine Stollhofer, Simone Meyer, Peer Asmussen und Arne Timm sind die Organisatoren der Facebookgruppe Nachbarschaftshilfe Pinneberg, welche bereits am 13. März ins Leben gerufen wurde.

Die Gruppe hat jetzt knapp 600 Mitglieder. 

www.facebook.com/Nachbarschaftshilfe Pinneberg

Wenn Sie in Pinneberg oder Umkreis wohnen und Unterstützung benötigen, weil Sie

- über 65 Jahre alt sind
- gesundheitlich angeschlagen sind
- sich in Quarantäne befinden
- zur Risikogruppe gehören

dann wenden Sie sich an die Nachbarschaftshilfe Pinneberg.

Montags von 10 bis 13 Uhr
Donnerstags von 15 bis 18 Uhr
unter der Nummer 0151 / 43 10 88 99

Das Angebot ist kostenlos.

Es läuft außerhalb der Zeiten ein Anrufbeantworter, auf dem eine Nachricht hinterlassen werden kann.

Wichtig:
Die Nachbarschaftshilfe Pinneberg ist ein rein ehrenamtliches Angebot. Die vier Organisatoren bemühen sich nach Kräften, können aber keine Garantie für eine Vermittlung übernehmen können.

Ablauf:
Hilfsgesuche werden anonymisiert auf der Facebook-Seite der Nachbarschaftshilfe und in anderen Pinneberger Gruppen gepostet oder verbreitet. Wer helfen will, schreibt eine private Nachricht an die Nachbarschaftshilfe, die den Kontakt zwischen Hilfesuchendem und Helfendem herstellt. 

Namen und Daten der Hilfesuchenden werden NICHT im Internet verbreitet und auch NICHT an Dritte weitergegeben.

Der Vorteil dieses Hilfeangebots: Es ist schnell, solidarisch und effektiv.

 

Facebookgruppe Pinnebergs Geschäfte

Eine Seite, die von dem Pinneberger Grafiker Oliver Barth ins Leben gerufen wurde und auf der Pinneberger Geschäftsleute ihr Online-Angebot posten können.

www.facebook.com/PinnebergsGeschäfte

 

#Sh.Wirhaltenzusammen

Der shz-Verlag hat eine Hilfeportal samt interaktive Karte ins Leben gerufen.

Unter sh.wirhaltenzusammen.info ist die Karte abrufbar. Sie können Ihre Dienstleistung dort selbst eintragen. Die Karte wird fortlaufend aktualisiert, so dass Sie auch weiterhin Ihren Service eintragen können.

Wenn Sie Fragen zu dem Projekt haben oder Hilfe bei der Eingabe brauchen, wenden Sie sich bitte an:

kontakt@wirhaltenzusammen.info.

www.sh.wirhaltenzusammen.info

 

nebenan.de

Ein Nachbarschaftsportal, das es schon länger gibt. Es dient dazu, mit den Nachbarn in der eigenen Gemeinde in Kontakt zu treten. Jetzt in der Coronakrise hat das Portal eine Hotline eingerichtet. Außerdem kann man Hilfsangebote und Hilfegesuche einstellen. Man muss sich aber vorher anmelden und dann einloggen.

Hotline: 0800-866 55 44

www.nebenan.de

 

Pay now, eat leater

#PayNowEatLater ist ein gemeinnütziges Projekt, das von vier Food-Unternehmern gegründet wurde.

Die Initiative ermöglicht es, Eure Lieblingsrestaurants, Bars, Cafés und Boutiquen in dieser schweren Zeit finanziell zu unterstützen und sie vor dem drohenden Aus zu retten. 

Wie? Ganz einfach!
Indem ihr einen Gutschein kauft und ihn nach der „Corona-Zeit“ einlöst.

www.paynoweatlater.de



atalanda.com

Dahinter verbirgt sich ein Online-Bestell-System mit kontaktloser Lieferung. Auf einer zentralen Online-Bestell-Seite können ausgewählte Produkte von ortsansässigen Geschäften und Supermärkten bestellt werden.

Der Kunde wählt die gewünschte Menge der Artikel aus, kauft eine Wertkarte (Prepaid) in Höhe des geschätzten Warenkorbwertes, der Händler packt die übermittelte Einkaufsliste für die Zustellung per Kurier, der Kurier holt zeitnah die Ware vom Händler ab und übergibt die Ware dann kontaktlos an den Kunden, wobei der tatsächliche Betrag von der Wertkarte erst an der Haustür kontaktlos bezahlt wird.

atalanda steuert dabei den gesamten Prozess, von der Bestellung und Übertragung der Aufträge an die Geschäfte bis hin zur Logistik und Abrechnung.

Nachteil: Man benötigt vor Ort einen Supermarkt und einen Kurier. Dann ist das System innerhalb von wenigen Stunden eingerichtet.
 
Weitere Informationen: 

www.atalanda.com/corona